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Umsatzsteuervoranmeldung  

 

Ausnahmen

In Deutschland ansässige Unternehmen, Gewerbetreibende, Selbstständige etc. müssen üblicherweise gegenüber dem Finanzamt eine Umsatzsteuervoranmeldung abgeben. Eine Ausnahme besteht nur für Betriebe mit Geschäftssitz außerhalb der Europäischen Union (EU), die in ganz Europa elektronische Dienste, wie Musik-Downloads, anbieten. Um die Steuerzahlung zu erleichtern, können sich diese Unternehmen für ein Mitgliedslands der EU entscheiden, an das sie die gesamte geschuldete Umsatzsteuer zahlen. Verbraucher sind nicht betroffen, da sie Mehrwertsteuer zahlen.

Umsatzsteuer-Voranmeldung Formular 2016

 

 

Fristen

Die USt ist eine jährlich zu zahlende Steuer. Trotzdem bestehen während des Jahres feste Fristen, zu denen die Umsatzsteuer-Voranmeldung und eine Vorauszahlung der Umsatzsteuer zu erfolgen haben. Nur wenn ein Betrieb im Vorjahr weniger als 1.000 Euro Umsatzsteuer für das gesamte Jahr gezahlt hat, kann das Finanzamt eine Befreiung von der Umsatzsteuer-Vorauszahlung aussprechen. Durch die unterjährigen Zahlungen sollen die Unternehmen ihre Steuerlast besser verteilen können. Außerdem möchte der Gesetzgeber Zahlungsverzögerungen und Zahlungsausfälle verhindern, indem die Betriebe sich an feste Fristen zu halten haben. Maßgebend ist jeweils die Umsatzsteuerzahlung des Vorjahres:

  •     Bei einer Steuerlast von mehr als 7.500 Euro im Vorjahr müssen die Steuerpflichtigen eine monatliche Umsatzsteuer-Voranmeldung abgeben. Die Erklärung muss bis zum 10. des folgenden Monats beim Finanzamt eingehen, der Mehrwertsteuerrechner ist der kostenlose Tool um alle Beträge für die Voranmeldung zu ermitteln. Ist der 10. des Folgemonats am Wochenende oder fällt er auf einen Feiertag, verlagert sich die Frist auf den nächsten Werktag. Da die Frist sehr eng gesteckt ist, können Firmen eine Dauerfristverlängerung von einem Monat, also bis zum 10. des übernächsten Monats, beantragen. In diesem Fall muss eine Sondervorauszahlung in Höhe von einem Elftel der Umsatzsteuervorauszahlungen des Vorjahres geleistet werden, die mit der aktuellen Steuerzahlung verrechnet wird. Hat eine Firma im Vorjahr eine Umsatzsteuer-Rückerstattung von mehr als 7.500 Euro erhalten, kann sie freiwillig eine monatliche Umsatzsteuer-Voranmeldung beantragen oder sich im Rahmen ihres Wahlrechts für die vierteljährliche Anmeldefrist und Zahlungsfrist für die Umsatzsteuer entscheiden.
  •     Bei einer Steuerschuld zwischen 1.000 Euro und 7.500 Euro reicht eine vierteljährliche Umsatzsteuer-Voranmeldung aus. Hier muss die Meldung bis zum 10. April, 10. Juli, 10. Oktober und 10. Januar des nächsten Jahres erfolgen. Auch bei der vierteljährlichen Steuerzahlung und Abgabefrist können die Steuerpflichtigen eine Dauerfristverlängerung um einen Monat beantragen. Im Gegensatz zur monatlichen Umsatzsteuer-Voranmeldung muss bei der vierteljährlichen Frist keine Sondervorauszahlung gezahlt werden.
        Steuerpflichtige Unternehmen sollten die Zahlungsfristen genau einhalten, da das Finanzamt sonst einen Säumniszuschlag berechnet. Es besteht für Zahlungen per Überweisung oder per Einzugsermächtigung vom Geschäftskonto lediglich eine Schonfrist von drei Tagen, um die sich die Zahlung verzögern darf. Bei Barzahlung gewährt der Fiskus keine Schonfrist, ebenso wenig wie bei Zahlung per Scheck. Scheckzahlungen werden erst drei Tage nach Erhalt des Schecks durch das zuständige Finanzamt als bezahlt anerkannt.

Die Umsatzsteuer-Voranmeldung hat elektronisch zu erfolgen. Das gilt auch für den Antrag auf Dauerfristverlängerung, die Anmeldung zu Sondervorauszahlungen sowie die Umsatzsteuererklärung am Ende des Jahres. Dazu stellt das Bayerische Landesamt für Steuern unter Elster die entsprechenden Formulare online zur Verfügung. Es befinden sich auch zahlreiche Angebote für Finanzsoftware am Markt, die über eine Elster-Schnittstelle verfügen. Dabei müssen die Steuerpflichtigen jedoch beachten, dass die Anmeldungen seit dem 1. Januar 2013 ausschließlich mit einem elektronischen Zertifikat erfolgen können, das die Meldung authentifiziert.

 

Sonderregelungen für Existenzgründer

Die Berechnung der Umsatzsteuer und die Fristen für die Umsatzsteuer-Voranmeldung und die entsprechenden Zahlungen richten sich bei eingesessenen Unternehmen nach der Steuerlast des Vorjahres. Für Existenzgründer, die keine Kleinunternehmer sind, gelten folgende Sonderregelungen:

Die Umsatzsteuer-Voranmeldung und die Zahlung der Steuer müssen in den ersten zwei Jahren monatlich erfolgen.

Falls der Jungunternehmer eine Rückerstattung erhält, kann das Finanzamt die Rückzahlung von einer Sicherheitsleistung in Form einer Bankbürgschaft abhängig machen.
Die Höhe der Umsatzsteuer richtet sich nach dem voraussichtlichen Umsatz im Gründungsjahr, den der Unternehmer selbst schätzt. Um hohe Steuerzahlungen zu vermeiden, sollte die Schätzung vorsichtig und realistisch erfolgen oder gegebenenfalls die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen werden.
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Hier ergibt sich das zuständige Finanzamt aus dem Ursprungsland. In § 1 der Umsatzsteuerzuständigkeitsverordnung (UStZustV) ist eine Liste der Zuständigkeiten zu finden.

TiPP: Um keine Umsatzsteuer in der Rechnung auszuweisen, muss der deutsche Verkäufer sowohl seine eigene als auch die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des ausländischen Abnehmers angeben. Deutsche Firmen erhalten die ID-Nummer kostenlos beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt). Die Beantragung erfolgt entweder schriftlich oder auf der Homepage unter https://www.bzst.de/. Bei der Neugründung einer Firma kann die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer auch direkt bei dem zuständigen Finanzamt beantragt werden, gemeinsam mit der Steuernummer für die neue Firma.

 

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